Energiespar-News

Wie Autarkie mit Photovoltaik funktioniert

Die benötigte Energie selber zu generieren und dabei auch noch Geld zu sparen – das ist der Traum eines jeden Hausbesitzers. Und tatsächlich ist die Idee auch gar nicht so weit von der umsetzbaren Realität entfernt. Im Prinzip kann man zunächst sämtliche verfügbaren Dachflächen mit Solarkollektoren ausstatten. Diese können dann genutzt werden, um regenerative Energie aus Fotovoltaikanlagen zu gewinnen. Sie produzieren bekanntlich Gleichstrom, der über einen nahe gelegenen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt werden muss. Denn nur so kann dieser auch für den Betrieb herkömmlicher Elektrogeräte vor Ort verwendet werden. Dazu zählen beispielsweise sämtliche Haushaltsgeräte von der Kaffeemaschine über den Fernseher und Computer bis hin zur Waschmaschine, um nur einige zu nennen.

Ein weiteres nützliches Gadget ist der sogenannte stationäre Stromspeicher. Der Speicher übernimmt eine wichtige Aufgabe, sobald ein Überschuss an Strom vorhanden ist. Wie die Bezeichnung schon sagt, sammelt er die Energie, damit sie später bei Bedarf wieder abgerufen werden kann. Er befindet sich in Nähe der Fotovoltaikanlage und kann die Energie je nach Fabrikation und Zusammensetzung unterschiedlich lang zwischenspeichern. Im Idealfall sollten solche Energiespeicher auf den individuellen Energiebedarf angepasst sein. Nachts, wenn die Fotovoltaikanlagen keinen Strom generieren, ist der gespeicherte Strom abrufbar, um das Defizit auszugleichen. Wenn sogar mehr Strom produziert wird als vor Ort genutzt oder gespeichert werden kann, wird dieser ins allgemeine staatliche Stromnetz eingespeist. Der Stromanbieter wird den eingespeisten Strom zunächst vergüten. Nur in den sonnenarmen Jahreszeiten bezieht man den benötigten Reststrom wieder vom allgemeinen Energienetz, sofern kein zusätzliches System zur Energiegewinnung am eigenen Haus vorhanden ist.

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